Der damals 17-jährige Holländer Michael van Poppel gründete im September 2007 eine eigene Nachrichtenseite namens Breaking News Online (BNO) http://www.bnonews.com für das News-Portal MSNBC.com. BNO entwickelte sich innerhalb von zwei Jahren zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für Neuigkeiten im Netz. Poppel gründete die Seite aus einer Laune heraus und betrieb sie anfangs als Hobby und ohne geschäftliche Hintergründe. Doch aufgrund der konkurrenzlosen Geschwindigkeit, in der die News auf dem Portal gepostet wurden, etablierte sich die Seite in einer ebensolchen Geschwindigkeiten auf dem Nachrichtenmarkt. Durchschnittlich 15 Minuten früher als auf jeder anderen Plattform erschienen die Eilmeldungen auf bnonews.com. Im weltweit vernetzten Nachrichtengeschäft ist Schnelligkeit auf jeden Fall ein Erfolgsgarant, denn er bedeutet einen wesentlichen Zeitvorsprung der Konkurrenz gegenüber, aber er bedeutet auch, Abnehmer für die eigenen Meldungen zu finden und verlinkt zu werden. Gepaart mit gut recherchierten Beiträgen hat es bnonews.com schnell an die Spitze der internationalen News-Portale geschafft. Der zur Website gehörige Twitter-Account schoss sofort an die Spitze der beliebtesten Accounts und zählt mittlerweile 1,5 Millionen Follower. Als Hobby begann van Poppel’s Geschichte, nun beschäftigt er ein internationales Redakteursteam, welches für bnonews.com tätig ist.
Kostenpflichtiger Nachrichtendienst
Da der mit 1. Dezember 2009 in Kraft tretende Verkauf des Accounts bedeutet, dass van Poppel keine weiteren Nachrichten mehr über den Channel verbreiten wird, feilt er an einer weiteren Möglichkeit, seine News, diesmal gewinnbringend, zu verbreiten. Der fleißige Holländer plant nun einen Abo-basierten Agentur-Services, das Nachrichten gegen Bezahlung an News-Plattformen in den USA ausliefern soll.
Unfollow
Es ist zu erwarten, dass die Followerzahlen dramatisch zurückgehen werden, wenn der Account dem Grund seines Erfolges, nämlich blitzschnell die aktuellsten und brandheißesten Meldungen aus aller Welt zu veröffentlichen, nicht mehr nachkommt. Schade, wenn eines der beliebtesten Vögelchen nun nicht mehr zwitschert.