> Impressum > Wir über uns
Kategorie
Innovationen
Hot Spots
Business
Produkte
Archiv
Events
Forum
Forum
IT-Solution
IT-Jobs
computer.at > Beiträge > Überall Pinguine, wo Google hinsieht
.[Hot Spots]
Überall Pinguine, wo Google hinsieht
12.11.2009 12:48

Was haben die meisten Google-Produkte, wie zum Beispiel Android oder ChromeOS, gemeinsam? Richtig, den Linux-Kern. Denn hinter einem Großteil dieser Entwicklungen arbeiten fleißig die linux’schen Pinguine und somit hat das Open-Source Betriebssystem längst eine zentrale Rolle bei Google eingenommen. Der kürzlich in Tokio abgehaltene Kernel Summit 2009 gab Einblicke in die Aktivitäten von Linux rund um Google.


Google greift allerdings nicht nur für seine Consumer-Produkte auf Linux zurück, sondern ist auch intern fast ausschließlich mit diesem Softwarehersteller ausgestattet. Sowohl die Server als auch die internen Desktop-Systeme laufen unter der Linux-Flagge. Trotz der intensiven Nutzung wurde am Kernel Summit bekannt, dass Google-spezifische Probleme mit der Linux-Nutzung kaum berücksichtigt werden, geschweige denn geeignete Lösungsansätze bestehen. Das gab Google-Entwickler Mike Waychison durchaus selbstkritisch bekannt. Laut Waychison’s Aussage sei einiges am Entwicklungssystem noch verbesserungswürdig. Unter anderem hieß es, dass die internen Kernel weit hinter den Veröffentlichungen von www.kernel.org liegen. Das wird besonders deutlich, als Waychison berichtet, dass die Vorbereitung der Installation von Kernel 2.6.26 in vollem Gange ist, während auf der Website die Version 2.6.31 aktuell ist.

 

Interne Unzufriedenheit bei Google

 

Momentan arbeitet Google intern mit dem Code-Verwaltungssystem Perforce. Allerdings scheint man damit nicht sehr zufrieden zu sein, was angesichts einer regelmäßigen Zurücksetzung des Systems zu einem gewissen Ausgangspunkt und einem anschließenden Kampf um alles wieder zum Laufen zu bringen (das muss übrigens alle 17 Monate durchgeführt werden) nicht überrascht. Kernel selbst verwendet übrigens GIT, zu dem auch Google stark tendiert um endlich die Kinderkrankheiten von Perforce los zu werden. Ein weiterer Vorteil wäre eine bessere Verbindung mit dem offiziellen Kernel, was ein vierteljährliches Update auf die aktuelle Version ermöglichen würde und damit ein Ende der Uralt-Versionen einleiten würde.

Verfasst von Ursula Fuchs
Keine Kommentare zu diesem Beitrag vorhanden